| | | | Wing Tsun | | |  | | Wing Tsun ist eine ca. 300 Jahre alte chinesische Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Übersetzt heißt Wing Tsun "schöner Frühling". Entwickelt wurde es von einer Frau namens Ng Mui, welche die Methode nach ihrer ersten Schülerin "Yim Wing Tsun" benannte. Seither wurde die Kampfkunst von Generation zu Generation innerhalb der Familien und Clans weitergegeben. Der legendäre Yip Man brachte Wing Tsun 1949 von China nach Hongkong. Von dort breitete sich die Kampfkunst in der ganzen Welt aus. Das in der I.O.M.A. gelehrte Wing Tsun leitet sich von Leung Ting, dem letzten Meisterschüler Yip Mans, ab.
| | | Das I.O.M.A.-Wing Tsun beinhaltet sowohl die klassischen Lehrinhalte des WingTsun, das aus Formen, Gefühls- und Reflextraining, sowie den Waffenprogrammen besteht, als auch solche Lehrinhalte, die den modernen Anforderungen zeitgemäßer Selbstverteidigung gerecht werden, wie beispielsweise Deeskalationstraining, Selbstbehauptungsstrategien, Bodenkampf, sanfte Mittel und Verteidigung gegen mehrere Angreifer.
|  | Schwerpunkte des Wing Tsun sind das Erreichen der Verteidigungsfähigkeit, sowie die Erhaltung und Steigerung der Gesundheit auf physischer wie auch auf psychischer Ebene. WT steigert die körperliche und geistige Flexibilität und fördert die Wahrnehmungsfähigkeit. Es zeichnet sich durch Einfachheit, Zielstrebigkeit, Effektivität und natürliche Bewegungen aus. Ohne Artistik und Akrobatik, sowie übermäßige Kraftakte werden die flüssigen, weichen und dennoch sehr wirksamen Techniken ausgeführt. WT nutzt die ankommende Kraft des Gegners durch nachgiebige und taktische Bewegungen und richtet sie gegen ihn selbst. Nicht eine Ansammlung von Techniken und Kombinationen sind das Wichtigste, sondern ein Gesamtkonzept, welches sich in allen Situationen einsetzen lässt.
| Wing Tsun ist pure Selbstverteidigung, kein Kampfsport.
Wing Tsun ist für jeden erlernbar, ob jung oder alt, Frau oder Mann. Spezielle Programme passen sich der Situation des Schülers an.
|  |
|